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Trocknung

Wasserschäden und erhöhte Baufeuchte erfordern ein auf Aufbau, Material und Feuchtebelastung abgestimmtes technisches Trocknungskonzept.

Estrich- und Dämmschichttrocknung

Bei Feuchtigkeit im Estrich- oder Dämmschichtbereich können je nach Bodenaufbau technische Unterdruck- und Trocknungsverfahren eingesetzt werden. Gerätekonfiguration, Luftführung und Kontrollmessungen werden auf den konkreten Schadensfall abgestimmt. Soweit dafür Öffnungen oder Bohrungen an Bauteilen erforderlich sind, werden diese vorab gesondert abgestimmt und bei Bedarf durch dafür geeignete Fachunternehmen ausgeführt.

Wandtrocknung

Für Wandflächen kommen abhängig von Material, Wandaufbau und Feuchtebelastung unterschiedliche technische Verfahren in Betracht. Dazu zählen Kondensations- und Adsorptionstechnik sowie geeignete Wärmeverfahren. Auswahl, Aufstellung und Überwachung der Technik richten sich nach den Messwerten und den Gegebenheiten vor Ort.

Raumtrocknung

Zur kontrollierten Reduzierung erhöhter Raumluftfeuchte werden leistungsfähige Trocknungsgeräte passend zu Raumgröße und Belastung dimensioniert, aufgestellt und kontrolliert. Je nach Gerät und Einsatzbereich stehen unterschiedliche Leistungsstufen für kleinere Räume bis hin zu größeren Flächen zur Verfügung.

Bautrocknung und Bauaustrocknung

Bei Neubau, Umbau oder Sanierung kann technische Bautrocknung den Feuchteabbau unterstützen. Dafür werden geeignete Entfeuchtungs-, Luftbewegungs- und bei Bedarf Heizgeräte geplant und bereitgestellt. Bauliche Neben- oder Wiederherstellungsarbeiten gehören nur dann zum Auftrag, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden; ergänzende Facharbeiten können separat koordiniert werden.

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